- 21.04.2026: Startschuss für den Countdown zur IGA 2027
- 17.04.2026: Archäologiepark Höxter startet in die neue Saison
- 31.03.2026: Bubble Planet kommt nach Köln
- 17.03.2026: Übernachtung im Kanalrohr
- 13.03.2026: RevuePalast Ruhr: Glanzvolle Wiedereröffnung
- 07.03.2026: Museum Folkwang: Skulptur Hahn und Podest
Das Ruhrgebiet blüht auf: Startschuss für den Countdown zur IGA 2027
Ticketstruktur, Programmhighlights und Mobilitätskonzept vorgestellt
Mit großen Schritten rückt die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet näher. Garrelt Duin (Regionaldirektor des RVR und Aufsichtsratsvorsitzender der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH), Hanspeter Faas (Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH) und Oliver Wittke (Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr), stellten heute den aktuellen Stand der Planungen vor. Im Mittelpunkt standen dabei die Ticketstruktur sowie erste Programminhalte und das Mobilitätskonzept für das Mega-Event im Revier.
Dabeiwurde insbesondere die strategische Bedeutung der IGA 2027 betont. Sie soll nicht nur als internationale Ausstellung begeistern, sondern auch bleibende Impulse für die ökologische, gesellschaftliche und städtebauliche Entwicklung des gesamten Ruhrgebiets setzen. Bei der Präsentation zum Stand der Planungen zeigte sich RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin optimistisch: „In einem Jahr ist es so weit: Am 23. April öffnet die IGA 2027 Ruhrgebiet. Dann schaut die Welt auf diese Region und Ihre Stärken. Die Vorbereitungen laufen planmäßig. Jeden Tag wächst das Ruhrgebiet mehr und mehr zu einem erstmals regional ausgerichteten Gartenfestival zusammen. Der Erwerb der Dauerkarte macht das internationale Ereignis jetzt greifbar. Ich lade alle zum Baustellenfest am kommenden Donnerstag ein, um sich selbst ein Bild davon zu machen, was sie nächstes Jahr erwartet.“

Foto: © IGA 2027 | Hickmann
„Tag der IGA“ am 23. April in Duisburg
Dieser Meilenstein wird am kommenden Donnerstag (23. April) mit dem „Tag der IGA“ gefeiert. Dann startet der offizielle Countdown mit einem großen Baustellenfest im Duisburger Rheinpark, NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen erhält symbolisch die erste Dauerkarte.
Rabattierte Dauerkarte und Ticketstruktur
Reguläre Tages-Eintrittskarten für die kostenpflichtigen Zukunftsgärten Duisburg, Dortmund und Gelsenkirchen sind erst ab Herbst 2026 erhältlich.
Ab übermorgen (23. April 2026) ist ausschließlich die rabattierte Dauerkarte erhältlich. Der Rabatt beträgt – je nach Kartentyp – zwischen 10 und 15 Euro. Für die drei eintrittspflichtigen Zukunftsgärten werden verschiedene, individuell passende Dauerkarten angeboten.
Bis zum 17. April 2027 liegen die Dauerkartenpreise in der Kategorie „Täglicher Zutritt zu einem Standort“ für Erwachsene ab 25 Jahren somit bei 140,00 Euro. Begünstigte und junge Erwachsene (15-24 Jahre) zahlen 67,50 Euro, Kinder (0-14 Jahre) erhalten kostenfreien Eintritt. Darüber hinaus sind Dauerticketarten erhältlich, die wahlweise einen täglichen Zutritt zu einem Standort plus je einen Zutritt zu den anderen Standorten ermöglicht oder den täglichen Zutritt zu allen Standorten.
Mit der jetzt vorgestellten Ticketstruktur setzt die IGA 2027 bewusst auf maximale Zugänglichkeit und echten Mehrwert für ihre Besucherinnen und Besucher. Der früh startende Vorverkauf der rabattierten Dauerkarte bietet dabei gleich mehrere Vorteile: Sie ist nicht nur günstiger als ein späterer Kauf, sondern auch das ideale Geschenk für zahlreiche Anlässe – von Geburtstagen, Muttertag, Vatertag oder Nikolaus über Weihnachten und Ostern bis hin zu Hochzeitstagen, Namenstagen oder Jubiläen. Die Dauerkarte ist damit ein Geschenk für alle, die Natur, Kultur und gemeinsame Erlebnisse schätzen.
Der früh startende Vorverkauf lädt zudem dazu ein, die Entwicklung dieses einzigartigen Großprojekts von Anfang an intensiv zu begleiten. Gerade weil sich die IGA 2027 über Monate hinweg immer wieder neu erfindet, wird die Dauerkarte zum Schlüssel für ein nachhaltiges Erlebnis: Sie eröffnet unbegrenzten Zugang zu allen gärtnerischen Inszenierungen, kulturellen Highlights und Veranstaltungen. Alle Events der IGA 2027 sind bereits im Preis enthalten – ein zusätzlicher Mehrwert, der die Dauerkarte besonders attraktiv macht.
Einmal kaufen – 178 Tage IGA 2027 genießen
Konkret bedeutet das: Einmal kaufen – und über 178 Veranstaltungstage hinweg unbegrenzt eintauchen in wechselnde Ausstellungen, faszinierende Blumenschauen, abwechslungsreiche Themengärten sowie rund 6.000 Events, darunter Konzerte, Kulturveranstaltungen und Mitmachaktionen.
Die Dauerkarte steht für maximale Flexibilität: Sie ermöglicht unbegrenzten Zugang zu den jeweils gültigen IGA-Geländen – wann und so oft man möchte. Ob für einen ausgedehnten Ausflug am Wochenende oder einen spontanen Spaziergang nach Feierabend: Die IGA 2027 lässt sich wie ein großer Park in den Alltag integrieren.
Die IGA 2027 wird außerdem zum idealen Treffpunkt für Familie und Freunde. Für Kinder gibt es viel Platz zum Spielen, Entdecken und Toben – ein Erlebnis für alle Generationen. Gemeinsam können Besucher die abwechslungsreichen Landschaften und Themengärten erkunden, inmitten von Natur und Bewegung entspannen oder die gastronomischen Angebote und großzügigen Aufenthaltsbereiche genießen.
Mit ihrer Laufzeit vom 23. April bis zum 17. Oktober 2027 zeigt die IGA nicht nur spektakuläre gärtnerische Inszenierungen, sondern vor allem die faszinierende Verwandlung der Pflanzenwelt über nahezu einen halben Jahreszyklus hinweg. Gerade diese Entwicklung erschließt sich in ihrer ganzen Tiefe besonders mit einer Dauerkarte.
Damit ist der Vorverkauf klar auf alle ausgerichtet, die sich frühzeitig einen Preisvorteil sichern und die IGA 2027 über ihre gesamte Laufzeit hinweg erleben möchten.
Dazu Hanspeter Faas, Sprecher der IGA 2027-Geschäftsführung: „Die IGA 2027 wird das Ruhrgebiet in einer neuen Dimension erlebbar machen – mit grünen Visionen, kulturellen Höhepunkten und einer Ausstellung, die Brücken schlägt zwischen Stadt, Region, Natur und Menschen. Gleichzeitig schaffen wir mit unserer Ticketstruktur die besten Voraussetzungen, dieses Erlebnis voll auszuschöpfen: Die rabattierte Dauerkarte im Vorverkauf eröffnet schon heute den Zugang zu einem sich stetig wandelnden Gartenfestival über mehrere Monate hinweg. Gleichzeitig bleibt das Angebot sozial ausgewogen und flexibel – mit kostenfreiem Eintritt für Kinder, attraktiven Ermäßigungen für junge Menschen und Begünstigte sowie speziellen Tarifen für Gruppen und Bildungsangebote. In Kombination mit der integrierten Nutzung des Nahverkehrs entsteht so ein rundum durchdachtes, komfortables und faires Ticketmodell, das die IGA 2027 für ein breites Publikum zugänglich macht.“
Tages-Eintrittskarten können ab Herbst 2026 gekauft werden. Die Eintrittspreise liegen zwischen 29,50 Euro (je ein Zutritt zu allen IGA-Standorten an einem Tag) und 59,00 Euro (je ein Zutritt zu allen IGA-Standorten innerhalb der gesamten IGA-Laufzeit).
Auch die Anreise ist bei der Tageskarte konsequent mitgedacht: Je nach Ticketvariante wird der Besuch gezielt planbar, gleichzeitig bleiben die Wege zwischen den Standorten dank integrierter ÖPNV-Nutzung flexibel und komfortabel. Damit wird die IGA 2027 nicht nur vor Ort zum Erlebnis, sondern beginnt bereits mit einer entspannten, klimafreundlichen Anreise – ein zentraler Baustein des Gesamtkonzepts.
Oliver Wittke, Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR), unterstreicht diesen Anspruch: „Die IGA 2027 ist für mich als Kind des Ruhrgebiets mehr als eine internationale Gartenausstellung – sie ist ein starkes Zeichen dafür, wie sich unsere Metropole weiterentwickelt: grün, offen und regional vernetzt. Mobilität spielt dabei eine zentrale Rolle. Unser Anspruch ist, dass Besucherinnen und Besucher die IGA nicht als einzelne Orte erleben, sondern als zusammenhängende Ausstellung im gesamten Ruhrgebiet. Dabei setzen wir auf den regionalen Schienenverkehr der durch gut abgestimmte Bus-, Stadtbahn- und Shuttleangebote ergänzt wird. Mit den IGA-Tickets ist der öffentliche Nahverkehr integraler Bestandteil des Besuchserlebnisses – einfach nutzbar, flexibel kombinierbar und klimafreundlich. So wird die An- und Weiterreise zwischen Duisburg, Dortmund, Gelsenkirchen und den weiteren Standorten selbstverständlich und komfortabel. Gerade ein Jahr vor dem Start zeigt sich, wie viel Kraft in der regionalen Zusammenarbeit steckt. Die IGA 2027 verbindet Kommunen, Institutionen und Menschen – und mit einer vernetzten Mobilität sorgen wir dafür, dass diese Verbindung für alle erlebbar wird und bleibt. Das ist gelebte Metropole Ruhr.“
Blumenhallenschauen in Dortmund und Duisburg
Ein zentrales Highlight der IGA 2027 sind die 27 Blumenhallenschauen unter dem Leitmotiv „Welten – Kulturen – Regionen“. Mit einer Dauerkarte erhalten Besucherinnen und Besucher uneingeschränkten Zugang zu allen Ausstellungen und können die floralen Inszenierungen immer wieder neu entdecken.
Ein besonderer Reiz liegt im dynamischen Ausstellungskonzept: Jede Blumenhallenschau hat eine Laufzeit von vier bis 23 Tagen. Nach Ablauf dieser Zeiträume werden die Hallen neugestaltet und mit einem völlig neuen floralen Konzept bespielt. Pflanzen, Farben, Materialien und Inszenierungen wechseln konsequent – keine Schau gleicht der vorherigen.
Insgesamt entstehen so 20 Blumenhallenschauen in Dortmund sowie sieben im Zukunftsgarten Duisburg. Der stetige Wechsel verwandelt die Hallen immer wieder in neue Erlebnisräume und macht die Dauerkarte somit besonders lohnenswert.
In der Fahrzeughalle des Nahverkehrsmuseums Mooskamp in Dortmund steht das Thema „Welten“ im Mittelpunkt. Dort wird erlebbar, wie unterschiedlich Menschen ihre Umwelt wahrnehmen und wie verbindend Pflanzen wirken können. Die Schlosserei in Dortmund widmet sich dem Thema „Kulturen“. Blumen sprechen hier eine universelle Sprache, die Menschen verbindet und kulturelle Vielfalt sichtbar macht.
Im Zukunftsgarten Duisburg orientieren sich die Blumenhallenschauen konsequent am natürlichen Blühverlauf. Prachtvolle Rhododendren, romantische Rosenträume sowie saisonal wechselnde Pflanzungen sorgen dort für immer neue Eindrücke und greifen das Thema „Regionen“ auf besonders stimmungsvolle Weise auf. Mit jeder neuen Schau, jeder Jahreszeit und jedem thematischen Wechsel entfaltet sich die IGA immer wieder neu.
Auch im Freiland lohnen sich mehrere Besuche im Jahresverlauf. Wo im Mai auf tausenden Quadratmetern der Frühjahrsflor die Saison mit zehntausenden Tulpen, Goldlack, Hornveilchen und vielen anderen einleiten, wird ab Ende Mai der artenreiche Sommerflor Einzug halten. Die Staudenbeete zeigen im Jahresverlauf immer wieder ein anderes Gesicht und ab Juni sind in Duisburg Rosen auf 1500m² das absolute Highlight. Die Friedhofsgärtner in Gelsenkirchen warten sogar drei Mal auf mit
Frühjahrs-, Sommer- und Herbstbepflanzung. Hier ist nicht nur das Ergebnis anzuschauen, sondern besonders die Tage der Umpflanzung, wenn dutzende Friedhofsgärtner*innen auf ihrer Fläche ihr Können zeigen.
Ausblick 2027: Regelmäßige Formate
Schon heute steht fest, dass die Zukunftsgärten neben den großen Eventformaten auch über die gesamte Laufzeit hinweg mit wiederkehrenden Angeboten bespielt werden. Dazu gehören beispielsweise ein Sportprogramm, ein schulpädagogisches Programm, der wöchentliche „Zukunftstag“ in Zusammenarbeit mit VHS und Hochschulen, die Reihe „Feierabend im Revier“ als After-Work-Format mit popNRW, Gottesdienste sonntags um 10 Uhr sowie der Sonntagstanz.
Diese regelmäßigen Formate machen die IGA 2027 nicht nur zu einem Ausstellungsort, sondern zu einem lebendigen Treffpunkt für unterschiedliche Zielgruppen. Sie sorgen dafür, dass die Zukunftsgärten immer wieder neue Anlässe für Begegnung, Bewegung, Bildung und Kultur bieten. Gerade für Dauerkarteninhaberinnen und -inhaber entsteht dadurch ein besonderer Mehrwert.
Veranstaltungshighlights
Neben den festen Formaten umfasst das Programm bereits heute zahlreiche Höhepunkte. Den Auftakt begleitet vom 23. April bis 2. Mai 2027 das Lichtfestival im Duisburger Zukunftsgarten mit abendlichen Licht- und Medienkunstinstallationen sowie Musik.
Zu Pfingsten vom 15. bis 17. Mai 2027 bringt das Straßenkunstfestival an allen Standorten Artistik, Performances und kreative Darbietungen in die Zukunftsgärten und sorgt für lebendige Begegnungen unter freiem Himmel. Am 16. Mai 2027 eröffnet die Neue Philharmonie Westfalen ihre Konzertreihe mit einem Crossover-Konzert und setzt damit den Auftakt für ein abwechslungsreiches Programm, das an weiteren Wochenenden durch Klassik- und Familienkonzerte ergänzt wird.
Ein weiteres Highlight ist die Woche des Ruhrgebiets vom 24. bis 30. Mai 2027 mit facettenreichen Kulturformaten. Dazu zählen unter anderem „Äcker des Ruhrgebiets“ des Ensemble Ruhr in Dortmund, ein außergewöhnliches Blasmusik-gegen-Dudelsack-Battle sowie das Operettenkonzert „Die ganze Welt ist himmelblau“ der Deutschen Oper am Rhein gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern.
Auch der Sommer bringt besondere Momente: Am 11. Juni 2027 zeigt das Schauspiel Dortmund mit Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ eine atmosphärische Open-Air-Produktion unter freiem Himmel. Der „Tag des guten Lebens“ am 11. September 2027 in Gelsenkirchen setzt Impulse für nachhaltiges und faires Miteinander und lädt gemeinsam mit verschiedenen Partner*innen wie der Fairen Metropole Ruhr, Fairtrade Deutschland und dem Forum Fairer Handel zum Mitmachen, Austauschen und Entdecken ein. Anfang August folgen die Familienwochen an allen drei Standorten mit Konzerten, Theater, kreativen Werkstätten und Bewegungsangeboten für alle Generationen.
Startschuss für den Countdown: „Tag der IGA 2027“
Als besonderer Höhepunkt vorab markiert der 23. April 2026 den offiziellen Start des einjährigen Countdowns zur Eröffnung der IGA 2027. Im Rahmen des „Tag der IGA 2027“ lädt die IGA 2027 Ruhrgebiet Anwohnerinnen, Anwohner und Interessierte zu einem Baustellenfest im Duisburger Rheinpark ein.
Mit dabei sind – neben NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen und RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin – auch Alexander Kalouti (Oberbürgermeister Dortmund)
Andrea Henze (Oberbürgermeisterin Gelsenkirchen), Bodo Klimpel (Landrat des Kreises Recklinghausen) Martina Förster-Teutenberg (Bürgermeisterin Lünen)
sowie Sören Link (Oberbürgermeister Duisburg).
Der öffentliche Auftakt zur IGA 2027 wird somit zu einem lebendigen Fest für die ganze Region: Musik, Kulinarik, ein buntes Familienprogramm und spannende Baustellenführungen sorgen für eine einladende Atmosphäre und machen den Start des Countdowns zu einem rundum gelungenen Gemeinschaftserlebnis.
So wird bereits ein Jahr vor der Eröffnung spürbar, was die IGA 2027 auszeichnet: Offenheit, Vielfalt und die gemeinsame Vorfreude auf ein außergewöhnliches Ereignis im Ruhrgebiet.
Parallel zu der Veranstaltung in Duisburg finden Baustellenführungen auch in den Zukunftsgärten in Gelsenkirchen, Dortmund und Lünen statt.
Anmeldungen dafür sind hier möglich: Baustellenführungen am Tag der IGA
Chilliger Feiertag im Archäologiepark Höxter
Am 1. Mai startet der Park mit einem kleinen Familienfest in die neue Saison – mit Musik, kühlen Getränken, Snacks und Kinderspass. Erstmals sind testweise Hunde erlaubt.
Der Archäologiepark in Höxter startet mit einem kleinen Familienfest am 1. Mai in die neue Saison. „Unser Gelände bietet sich an für einen schönen Ausflug mit Freunden oder als Ziel für die Maiwanderung mit Kind und Kegel“, sagt Geschäftsführerin Madita Alberding. Geöffnet ist der Park ab 10 Uhr. Nachmittags legt der bekannte DJ Sonoro (Adriano Macera) aus Holzminden auf der Bühne auf (ab 13 Uhr) und sorgt für gute Stimmung. Auf dem Eventplatz im Weserbogen gibt’s dazu kühle Getränke und frühlingsfrische Cocktails. Ein Imbisswagen ist vor Ort und die Imker versorgen die Gäste mit süßen Honigwaffeln und Honig-Popcorn.
In der Saison 2026 gibt es eine Neuerung: Erstmals können auch Hunde mit in den Archäologiepark genommen werden. „Wir wollen das in einer Testphase ausprobieren“, sagt Madita Alberding. Hunde dürfen angeleint auf den befestigten Wegen im Park mitgeführt werden. In den Spielbereichen und im Naturgarten sind sie allerdings nicht erlaubt. Für die Tiere wird kein zusätzlicher Eintritt erhoben.
„Egal ob Zwei- oder Vierbeiner – man kann bei uns am Feiertag ein paar entspannte Stunden verbringen“, verspricht Madita Alberding. Besonders Familien mit Kindern können im ehemaligen Gartenschaugelände prima einen chilligen Nachmittag erleben. „Während die Erwachsenen zu guter Musik ein paar leckere Drinks genießen, tobt sich der Nachwuchs auf unserem tollen Abenteuerspielplatz aus.“ Der große Kletterturm (ehemals das Spänesilo eines Sägewerks) ist bei Kindern besonders beliebt.
Gleichzeitig können kleine und große Besucher bei den Imkern einen Blick in den Bienenstock werfen und Honig direkt aus der Wabe schlecken. Im Bunten Klassenzimmer werden die Kids kreativ und falten Schmetterlinge und Frösche. „Kinder können im Archäologiepark Höxter einiges entdecken und haben vor allem ganz viel Bewegungsfreiheit“, sagt Madita Alberding. Überall gibt es schöne Ecken, in denen man sich gemütlich niederlassen kann – zum Beispiel auf der Blumenwiese oder am mittelalterlichen Rastplatz.
Wer Lust hat, macht im Archäologiepark Höxter außerdem eine spannende Zeitreise ins Mittelalter. Denn hier wird eine versunkene Stadt namens Corvey erlebbar gemacht, die im Boden schlummert. In Hörspielen trifft man an den Holzkuben Menschen wie den Pastor oder den Händler, der in Corvey gute Geschäfte gemacht hat. Mit Augmented Reality erscheinen Gebäude der 1265 zerstörten Stadt auf dem Bildschirm von Handy oder Tablet. Besucher können sich dank der App (im Playstore erhältlich/freies W-LAN vorhanden) im Haus des berühmten Chirurgen und in der Marktkirche umsehen oder auf dem Hellweg einem Pferdefuhrwerk begegnen.
Bei Bedarf können Tablets an der Kasse ausgeliehen werden, um die virtuellen Angebote noch eindrücklicher erleben zu können. Ein Rundgang erklärt, was Archäologen in den vergangenen Jahrzehnten im Weserbogen bereits entdeckt haben und welche modernen Methoden sie heute anwenden – zum Beispiel Bodenradar, Luftbilder oder Magnetik. Zusätzlich können Kinder das weitläufige Gelände mit einer Parkrallye erkunden oder im großen Sandkasten nachgebildete archäologische Funde ausbuddeln– ein Stück von einem Schlüssel zum Beispiel.
Der Eintritt in den Archäologiepark ist für Kinder (bis 18 Jahren) grundsätzlich frei. Erwachsene zahlen 3,50 Euro (ermäßigt 2,50 Euro). Der Eingang zum Archäologiepark liegt in der Nähe des Bahnübergangs Corvey. Der Geschichtspark ist zu Fuß, mit dem Bollerwagen oder dem Fahrrad gut über den Weserradweg zu erreichen. Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sind vorhanden. Geöffnet ist der Park ab 1. Mai täglich von 10 bis 18 Uhr.
Mit dem Auto fährt man am Schloss Corvey und an der Domäne entlang bis zur Straße „Am Hafen“, dort stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Auch die Bimmelbahn pendelt ab dem Maifeiertag wieder zwischen der Höxteraner Altstadt und Corvey (an Wochenenden und Feiertagen immer nachmittags und stündlich).
Übrigens: Bei gutem Wetter erlebt das beliebte Weinfass auf der Weserscholle am langen Eröffnungs-Wochenende ein Revival. Am 2. und 3. Mai schenkt der Förderverein des Huxarium Gartenparks auf dem Hochplateau am Flussufer nachmittags den einen oder anderen guten Tropfen aus – so wie zu Gartenschau-Zeiten.
BUBBLE PLANET – DAS ERLEBNISMUSEUM FÜR ALLE SINNE KOMMT NACH KÖLN
Es war eine mit Begeisterung gefeierte Deutschlandpremiere und Laufzeit in Berlin, die aufgrund der großen Nachfrage sogar noch in die Verlängerung ging. Noch vor dem ersten öffentlichen Ausstellungstag waren innerhalb kürzester Zeit mehr als 40.000 Tickets verkauft – ein sensationeller Erfolg. Nun kommt das international gefeierte Spektakel „Bubble Planet – Das Erlebnismuseum für alle Sinne“ nach Nordrhein-Westfalen: Ab dem 9. Mai 2026 öffnet die faszinierende Erlebniswelt ihre Türen für Besucherinnen und Besucher erstmals im COLONEUM in den MMC Studios in Köln-Ossendorf. Hier wird „Bubble Planet – Das Erlebnismuseum für alle Sinne“ bis Anfang November 2026 zu erleben sein. Die Tickets sind ab sofort über Eventim, Fever und Ticketmaster erhältlich.

Nach internationalen Stationen in Metropolen wie Los Angeles, London, Paris, Sydney oder auch Singapur und Millionen begeisterter Besucher weltweit bringt das farbenfrohe Erlebnis nun auch in Köln Besucher*innen mit seinem einzigartigen Mix aus Fantasie, Spiel und modernster Technologie zum Staunen, Spielen und Ausprobieren. Als globales Social-Media-Phänomen und populärer TikTok-Trend begeistert „Bubble Planet – das Erlebnismuseum für alle Sinne“ Menschen aller Generationen. Egal, ob groß oder klein – jeder Besuch, jedes Erlebnis ist einzigartig und individuell – im Handumdrehen ist der Alltag für ein paar Stunden vergessen.
Dabei ist „Bubble Planet“ viel mehr als eine klassische Ausstellung – es ist ein sprichwörtlich fantastisches Abenteuer für alle Sinne. Wie schon in Berlin erleben Familien, Freunde, Träumer und alle, die sich gern verzaubern lassen, in insgesamt zwölf fantasievoll gestalteten Themenwelten eine verspielte Reise durch ein kunterbuntes Paralleluniversum aus schimmernden Blasen, spektakulären Lichtinstallationen und überraschenden Perspektiven.
Ob beim Eintauchen in das größte Bällebad ihres Lebens, beim Erkunden eines schillernden Infinity-Raums oder beim Schweben durch virtuelle Landschaften mit modernster VR-Technik – jede Station eröffnet eine neue Dimension des Erlebens. Licht, Klang und Raum verschmelzen zu einer immersiven Erlebniswelt, die zum Staunen, Toben, Lachen und Entdecken einlädt. Optische Täuschungen und raffinierte Illusionen sorgen nicht selten zu verblüffenden Überraschungen und verführen zu unterhaltsamen Foto-Duellen, um das beste Foto zu küren.

Bis Anfang November bietet sich allen Kölnern und Gästen der Stadt die Möglichkeit, selbst Teil der riesigen TikTok-Bewegung zu werden, ihren ganz persönlichen Bubble-Planet-Moment einzufangen und ihn mit dem Rest der Welt zu teilen. Nach Berlin wird nun auch Köln zum nächsten Hotspot für den unaufhaltsamen Trend und die nächste Bubble-Fun-Stadt.
„Bubble Planet“ ist ein Erlebnis, das Augen, Ohren und Herz berührt. Es ist ein Ort, an dem die kindliche Neugier neu erwacht und die Lust am Entdecken wieder spürbar wird – ganz unabhängig vom Alter. Zwischen funkelnden Farben und fantasievollen Formen entstehen kleine Augenblicke des Glücks, die lange in Erinnerung bleiben.
„Wenn man mäßig gelaunt hierherkommt, geht man glücklich wieder nach Hause“
(Roman Knizka, Schauspieler)
„Toll für Kinder UND Erwachsene“
(Dalia Mya, Synchronsprecherin und Influencerin)
„Es ist toll, noch mal Kind sein zu dürfen. Das ist ein absolutes Erlebnis – das muss man gemacht haben!“ (Steven Preisner, Schauspieler)
„Ein bunter Ausflug auf einen fremden Planeten ist das! Es macht Riesenspaß, im Bällebad zu toben.“ (Josephin Busch, Schauspielerin und Sängerin)
Örtlicher Veranstalter der Ausstellung ist die Explorado Group, eines der führenden Unternehmen in Europa für Entertainmentangebote. „Das COLONEUM in Köln öffnet sich erstmals für Ausstellungen – und wir könnten uns kein besseres Format für diese Premiere vorstellen als Bubble Planet. Es ist uns eine große Freude, an diesem besonderen Ort ein interaktives Erlebnis zu schaffen, das alle Sinne anspricht und den Unterhaltungsstandort Köln um eine echte Attraktion reicher macht. Wir freuen uns, die lange Erfolgsschichte der Blockbuster-Ausstellungen und immersiven Erlebnisse aus dem Odysseum nun im COLONEUM fortzuführen “, sagt Andreas Waschk, CEO der Explorado Group GmbH.
Die Tickets für „Bubble Planet – Das Erlebnismuseum für alle Sinne“ in Köln sind ab sofort über Eventim, Fever und Ticketmaster erhältlich. Zum Vorverkaufsstart am 31. März 2026 gibt es als Osteraktion ein zeitlich begrenztes Early-Bird-Special, das Besuchern bis zum 16. April20 % Rabatt auf die Tickets gewährt. Der Rabatt gilt für alle Zeitfenstertickets, wird auf den Ticketendpreis zzgl. aller Gebühren angewendet und gilt nur solange der Vorrat reicht.
Tickets sind ab 19,50 Euro erhältlich (Kinder ab 15,50 Euro). Weitere Informationen unter www.bubble-planet.de.
Location
COLONEUM Köln
Studio 52, Butzweilerstrasse 255
50829 Köln
Öffnungszeiten für „Bubble Planet“:
Montag geschlossen
Dienstag 11.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch 11.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag 10.00 bis 18.00 Uhr
Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr
Samstag 10.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr
Bald wieder: Übernachtung im Kanalrohr
Buchungen für das „dasparkhotel“ im Bottroper BernePark und an den Emscher-Auen in Castrop-Rauxel und Dortmund sind bereits ab sofort möglich.
Die wohl ungewöhnlichsten Übernachtungsmöglichkeiten im Ruhrgebiet sind wieder buchbar! Im Bottroper BernePark und am Hof Emscher-Auen in Castrop-Rauxel an der Stadtgrenze zu Dortmund-Mengede öffnen zwei Kunstwerke bald wieder ihre Pforten für Radfahr-Tourist*innen und Abenteuerlustige. Aus Kanalrohren hat der österreichische Künstler Andreas Strauss Schlafröhren mit Doppelbetten geschaffen. Ab sofort können „dasparkhotel“ in Bottrop und „dasparkhotel_inside-outsite“ in Castrop-Rauxel wieder unter www.dasparkhotel.net gebucht werden. Die erste Übernachtung ist an den Emscher-Auen ab dem 3. April und im BernePark ab dem 17. April möglich.

© Gabi Lyko/EGLV
Ein bisschen Huckleberry-Finn-Atmosphäre kommt schon auf, wenn man abends unterm Sternenhimmel die Sanitäranlagen aufsucht. Innen wiederum überraschen die Röhren mit erstaunlich viel Komfort: Stehhöhe, Licht und Strom, genug Stauraum für Kurztrip-Gepäck und einem Dachfenster, durch das die Gäste auch vom Bett aus die Sterne beobachten können.
Beide vom Künstler „Gastfreundschaftsgeräte“ getauften Übernachtungsmöglichkeiten stehen am rund 100 Kilometer langen Emscher-Weg, der von der Quelle der Emscher in Holzwickede bis zur Mündung in den Rhein bei Dinslaken und Voerde führt. Die „Hotels“ sind daher besonders bei radfahrenden und spazierenden Tourist*innen beliebt, die dem Emscher-Weg entlang der nun abwasserfreien und zum Teil bereits renaturierten Emscher folgen.

© Kirsten Neumann / EGLV
Die beiden Standorte
Am Hof Emscher-Auen in Castrop-Rauxel/Dortmund ist „dasparkhotel“ kombiniert mit dem Pavillon „inside-outsite“. Dieser Unterstand lädt dazu ein, die Artenvielfalt in den Emscher-Auen, die idealer Lebensraum für viele Tieren und Pflanzen sind, zu beobachten. Der Hof liegt am größten Hochwasserrückhaltebecken der Emschergenossenschaft: 1,1 Millionen Kubikmeter Wasser können die Emscher-Auen im Notfall fassen – das entspricht dem Inhalt von sieben Millionen Badewannen!
In Bottrop erleben die Gäste Industriekultur vom Feinsten: Der BernePark mit dem Kunstwerk „dasparkhotel“ befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen und seit 1997 stillgelegten Kläranlage Berne-Mündung der Emschergenossenschaft. Das Areal wurde 2010 im Zuge der Kulturhauptstadt Europas und der ersten „Emscherkunst“-Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Stadt Bottrop und unter Beteiligung der Bevölkerung aus dem Stadtteil Ebel zu einem offenen Bürgerpark umgebaut.
Übrigens, schon gewusst? Die als Hotelzimmer dienenden Kanalrohre von „dasparkhotel“ können auch symbolisch betrachtet werden für das Jahrhundertprojekt Emscher-Umbau, bei dem die Emschergenossenschaft für das Erreichen der Abwasserfreiheit im Emscher-Gebiet insgesamt mehr als 430 Kilometer an unterirdischen Abwasserrohren gebaut hat.
Weitere Infos: https://dasparkhotel.net
Emschergenossenschaft und Lippeverband
Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben. Die Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke naturnah um. Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de
Wie ein Phoenix: Der RevuePalast Ruhr feiert glanzvolle Wiedereröffnung!
Mit der Premiere der Show „Like A Phoenix“ ist das neue Showtheater im Revierpark Gysenberg offiziell gestartet – 750.000 Euro investiert, bis zu 600 Plätze, große Pläne für Entertainment im Ruhrgebiet
Der RevuePalast Ruhr ist zurück – und das mit einer Premiere, die ihrem Namen alle Ehre macht. Mit der ersten Aufführung der neuen Show „Like A Phoenix“ ist das Showtheater im Revierpark Gysenberg offiziell wiedereröffnet worden. Zahlreiche Premierengäste aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft feierten gemeinsam mit dem Ensemble einen Abend voller Musik, Varieté, Tanz und spektakulärer Akrobatik.
Die Premiere begann zwar mit rund einer Stunde Verspätung, nachdem kurz vor Beginn technische Probleme aufgetreten waren. Noch bei der Generalprobe am Vortag hatte die komplette Produktion reibungslos funktioniert. Nach dem Start der Show lief jedoch alles planmäßig – und das Publikum erlebte eine mitreißende Premiere.
Die Produktion steht dabei sinnbildlich für den Neustart des Hauses. „Like A Phoenix“ erzählt vom Aufbruch, vom Mut zum Neubeginn und vom Zauber der Illusion – und spiegelt damit auch die Geschichte des RevuePalasts selbst wider. Choreografiert wurde die Show von Carlos Sampaio, der gemeinsam mit internationalen Artistinnen und Artisten sowie Sängerinnen, Tänzern und Entertainern eine abwechslungsreiche Revue auf die Bühne bringt.

Theater Chef Marvin Boettcher und Oberbürgermeister Herne Dr. Frank Dudda
foto: © marco stepniak
„Dieser Abend ist für uns ein ganz besonderer Moment“, sagt Palastdirektor Marvin Boettcher. „Der RevuePalast hat eine große Geschichte im Ruhrgebiet. Dass wir dieses Haus jetzt im Gysenberg neu zum Leben erwecken dürfen, erfüllt mich mit großer Freude.“
In den vergangenen Monaten wurde das neue Showtheater mit hohem Tempo umgebaut und technisch komplett neu ausgestattet. Rund 750.000 Euro investierte Boettcher in die Modernisierung der Spielstätte. Auf rund 1.000 Quadratmetern entstand ein barrierefreies Theater mit bis zu 600 Sitzplätzen, großzügigem Foyer und modernster Veranstaltungs- und Bühnentechnik.
Am Umbau beteiligt waren insgesamt 15 Gewerke aus Herne und der Region, die gemeinsam daran gearbeitet haben, den neuen RevuePalast in kurzer Zeit entstehen zu lassen. „Viele Unternehmen aus Herne und Umgebung haben daran mitgewirkt, dieses Projekt Wirklichkeit werden zu lassen“, sagt Boettcher. „Diese Zusammenarbeit zeigt, wie viel Energie und Engagement in unserer Region steckt.“
Auch auf der Bühne verbindet die Premiere Tradition und Neustart. Zum Ensemble gehören bekannte Gesichter aus früheren RevuePalast-Produktionen ebenso wie neue Künstlerinnen und Künstler. Wiedersehen gibt es unter anderem mit den Tänzern Ivaldo und Carlos sowie mit Publikumsliebling Roxy, die bereits im früheren RevuePalast auf Zeche Ewald durch die Shows führte. Neu im Ensemble sind unter anderem Aerial-Pole-Artistin Sabrina Püschel, der Burlesque-Künstler Majestic Luxor und Travestie-Ikone Jennifer Berlin.
Der neue RevuePalast Ruhr soll künftig weit mehr sein als eine feste Spielstätte für eigene Shows. Neben Revue- und Varietéproduktionen sind auch Gastspiele, Galas, Firmenveranstaltungen und besondere Events geplant.

foto: © marco stepniak
„Unser Ziel ist es, den RevuePalast wieder zu einem Treffpunkt für besondere Abende im Ruhrgebiet zu machen“, sagt Boettcher. „Ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, staunen, lachen und einfach einen großartigen Abend erleben. Wir sind wieder da!“, feierte er zum Abschluss des Premienen-Abends „seinen“ neuen Palast.
Nach der Premiere folgen an diesem Wochenende nun die ersten regulären Vorstellungen von „Like A Phoenix“, für die nur noch Restkarten zur Verfügung stehen. Auch Illusionist André Blake kehrt mit seiner beliebten Show „Magic, Magic“ am Freitag, 20. März zurück in den RevuePalast Ruhr.
Weitere Informationen, Tickets & Gutscheine:
www.revuepalast-ruhr.com
Skulptur Hahn und Podest
Ein Highlight der Kunst des 21. Jahrhunderts: Skulptur Hahn und Podest von Katharina Fritsch neu in der Sammlung des Museum Folkwang
07.03.2026
Mit dem Erwerbung von Hahn und Podest (2013/2019) von Katharina Fritsch erweitert das Museum Folkwang seine Sammlung um ein zentrales Werk der Kunst des 21. Jahrhunderts: Seit 8. März 2026 ist die zweiteilige, fast vier Meter hohe Skulptur in den Sammlungsräumen zu sehen. Hahn und Podest zählt zu den bekanntesten Arbeiten der international renommierten Bildhauerin. Sie wurde am Samstagabend in Anwesenheit von Ministerin Ina Brandes und dem Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen offiziell eingeweiht.

Der leuchtend blaue Hahn entstand 2013 zunächst als Auftragsarbeit für das Fourth Plinth-Programm auf dem Trafalgar Square in London. In der 2019 für den Innenraum entwickelten Fassung erhebt sich das Tier auf einem hohen, hellgrünen Podest. Zusammen erreichen Hahn und Sockel eine Höhe von nahezu vier Metern: Der 215 cm große Hahn aus handgeschliffenem Polyesterguss thront über dem Publikum und entfaltet eine ebenso stolze wie fragile Präsenz. Zum Charakter ihres Hahns bemerkt die Künstlerin Katharina Fritsch humorvoll: „Er muss sensibel und ein kleinwenig schwach aussehen. Er hat diese Federn, die wie ein Springbrunnen explodieren, und das hat etwas Freudiges und Stolzes; keine einfache Form, sehr kompliziert … und fast ein wenig barock.“ Die monumentale Vergrößerung von Tieren spielt im Werk der Künstlerin eine zentrale Rolle. Hahn und Podest steht hier in einer Linie mit Schlüsselwerken wie Elefant (1987) oder Rattenkönig (1992) und zählt zu den wichtigsten Arbeiten der Künstlerin in jüngerer Zeit.
Peter Gorschlüter, Direktor Museum Folkwang betont: „Mit Hahn und Podest ist es uns gelungen, ein Hauptwerk der Künstlerin und eine Ikone der Kunst des noch jungen 21. Jahrhunderts für die Folkwang-Sammlung zu erwerben. Damit setzen wir unsere Programmatik fort, international bedeutende Positionen der zeitgenössischen Kunst mit Schlüsselwerken in die Sammlung aufzunehmen. Das Werk von Katharina Fritsch hat mit seiner Genese, seiner einzigartigen Stellung in der zeitgenössischen Bildhauerei und mit seiner außergewöhnlichen Strahlkraft das Potential, ein neues Wahrzeichen im und für das Folkwang zu werden.“
Ina Brandes, MdL Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstreicht: „Katharina Fritsch gehört weltweit zu den bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit. Mit ihren markanten Skulpturen eröffnet sie neue Perspektiven auf scheinbar vertraute Dinge des Alltags. Es ist eine große Freude, dass wir mit Hahn und Podest eine herausragende Arbeit von ihr im Museum Folkwang dauerhaft erleben können. Das haben wir als Land Nordrhein-Westfalen sehr gerne unterstützt. Mein Dank gilt auch allen weiteren Förderern und Unterstützern, die diesen Ankauf möglich gemacht haben.“
„Mit der Erwerbung von Hahn und Podest macht das Museum Folkwang die Bedeutung Essens als Standort internationaler Gegenwartskunst noch einmal deutlich“, so der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Das Werk von Katharina Fritsch verbindet globale Kunstgeschichte mit einer lokalen Erzählung aus unserer Stadt und bereichert die Sammlung um ein herausragendes Beispiel der Skulptur des 21. Jahrhunderts. Dass diese monumentale Arbeit nun dauerhaft in Essen zu sehen ist, macht mich sehr stolz.“
Thomas Sternberg, Präsident der Kunststiftung NRW sagt: „Katharina Fritsch zählt zu den bedeutendsten Bildhauerinnen unserer Zeit und ist eine international geschätzte Stimme der Kunst aus Nordrhein-Westfalen. Ihr Werk verbindet formale Radikalität mit subversiver Kraft und hat die zeitgenössische Skulptur nachhaltig geprägt. Mit dem Ankauf von Hahn und Podest erwirbt das Museum Folkwang eine zentrale Position der Gegenwartskunst und stärkt sein Profil als Ort ihrer Bewahrung, Erforschung und Vermittlung. Dass dieses Werk der gebürtigen Essenerin nun dauerhaft in Essen verankert ist, halten wir für dringend geboten und sind stolz, dazu maßgeblich beitragen zu können.“

V.l.n.r.: Peter Gorschlüter, Direktor Museum Folkwang; Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen; Ina Brandes, MdL Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen; Katharina Fritsch, Künstlerin; Thomas Sternberg, Präsident der Kunststiftung NRW; Ulrich Blank, Vorsitzender des Folkwang-Museumsverein e. V.; Muchtar Al Ghusai, Beigeordneter für Jugend, Bildung und Kultur der Stadt Essen
© Foto: Alexander Ratzing, Museum Folkwang
„Mit der Skulptur Hahn und Podest zieht eine weitere herausragende Arbeit mit imponierendem Auftritt in das Museum Folkwang ein. Die Mitglieder des Folkwang-Museumsvereins, die das Museum Folkwang seit Gründung unterstützen, haben uns ermöglicht, das beindruckende Werk von Katharina Fritsch der gemeinsamen Sammlung von Stadt und Museumsverein hinzuzufügen.“, hebt Ulrich Blank, Vorsitzender Folkwang-Museumsverein e. V. hervor.
Katharina Fritsch (*1956) gehört zu den bedeutendsten Positionen der zeitgenössischen Skulptur. Die Künstlerin etablierte sich früh als Teil einer neuen Tendenz in der europäischen Bildhauerei. Ihre figurativen Plastiken lösen die Grenzen zwischen dem Gewöhnlichen und dem Absonderlichen oder Unheimlichen auf, rühren an kulturell tief verwurzelten Träumen und Alpträumen, erinnern an religiöse Mythen, Fabeln und Märchen und erwecken Kindheitserinnerungen.
Die in Essen gebürtige Künstlerin wurde bereits 2016 in einer monografischen Ausstellung in Essen präsentiert, die das Museum Folkwang in Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung Ruhr/Villa Hügel realisierte. Aus der gleichzeitig an beiden Standorten gezeigten Ausstellung wurden die zusammengehörigen Werke 1. Gartenskulptur (Torso) und 1. Postkarte (Essen) von 2005 erworben. Mit der Neuerwerbung von Hahn und Podest ist es nun erstmals gelungen, eine großformatige Skulptur der Künstlerin dauerhaft in die Sammlung aufzunehmen.
Die Erwerbung wurde ermöglicht durch eine Vielzahl öffentlicher und privater Förderer, u. a. Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kunststiftung NRW, Eugen-und-Agnes-von-Waldthausen-Platzhoff-Museums-Stiftung, Krupp-Jubiläums-Stiftung, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, National-Bank und Folkwang-Museumsverein e. V.

