Unternehmen aus Höxter ermöglichen die Anschaffung weiterer drei Lechner-Figuren.
Die Alltagsmenschen in Höxter sind inzwischen fester Bestandteil des Stadtbilds und sie bekommen Zuwachs: Drei neue Skulpturen wurden heute (31. Juli 2026) in der Stadt aufgestellt. „Das freundliche Völkchen der Lechnerfiguren wird immer größer – das verdanken wir unseren großzügigen Sponsoren“, sagt Madita Alberding vom Huxarium Gartenpark.

Möglich gemacht haben die Anschaffung wieder viele Sponsoren: Mode- und Sporthaus Klingemann, Hotel Niedersachsen, Ölmühle Solling, Maprom (Werbetextilien-Veredlung), Knop Straßen- und Tiefbau und Gebrüder Becker (technische Gebäudeausrüstung).
Vor dem Höxteraner Hallenbad taucht eine Badenixe ins kühle Nass – ein Hingucker und Selfiepoint für alle Schwimmgäste.


In der Grubestraße macht sich ein Tourist mit Koffer auf den Weg.

Und vor der Dechanei lehnt ein Herr an einer Parkbank, so dass man sich gemütlich zu ihm gesellen kann.


Alltagsmenschen vom Lechnerhof bereichern als Kunstobjekte europaweit öffentliche Räume, in Deutschland zum Beispiel auf der Insel Sylt oder im Hamburger Hauptbahnhof. Seit nunmehr drei Jahren sind sie auch in Höxter anzutreffen: Nach einer großen Freiluft-Ausstellung im Jahr 2024 blieben sechs Lechnerfiguren dauerhaft in Höxter und sind vom Frühjahr bis zum Herbst an unterschiedlichen Stellen in der Innenstadt zu finden.

Die beiden Pfützen-Springerinnen am Fontänen-Feld in der Fußgängerzone, der Mann mit dem Fernglas am Historischen Rathaus, Claudia auf der Mauer am Bahnhaltepunkt und das Pellegrino-Duo am Weserradweg sind schon gar nicht mehr wegzudenken. Jetzt wächst das Trüppchen auf insgesamt neun Skulpturen an. Hinzu kommt noch das im Privatbesitz befindliche Paar auf einem Balkon in der Bachstraße.



„Wir sind stolz darauf, dass Höxter sich dank der Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft als Alltagsmenschen-Stadt etabliert hat “, so Höxters Bürgermeister Daniel Hartmann. „Die Skulpturen sind eine Attraktion für Touristen, Tagesgäste und einfach alle, die in der Stadt unterwegs sind.“ Auf den ersten Blick sehen Alltagsmenschen echten Menschen zum Verwechseln ähnlich und man stutzt beim Einkaufsbummel, beim Spaziergang oder auf dem Weg zur Arbeit. So werde Kunst zum Bestandteil des alltäglichen Lebens, so Hartmann weiter.
Die Herrschaften wirken immer zufrieden und ein bisschen verschmitzt. Stolz zeigen sie Falten und Rundungen. „Die Alltagsmenschen ruhen in sich selbst und eröffnen dem Betrachter so einen Moment des Innehaltens. Eine Möglichkeit im Unperfekten das Einzigartige zu sehen“, so Künstlerin Laura Lechner aus Witten.

Die bildhauerisch gestalteten Alltagsmenschen sind also ganz nahbar und lebendig. Jede Skulptur wiegt 80 bis 150 Kilogramm, wird fest im Boden verankert und ist witterungsbeständig bemalt. Schicht für Schicht wird der Beton im Atelier mit Kelle und Spachtel auf die Grundkonstruktion aufgetragen nach immer neuen Entwürfen modelliert, so dass jede Lechner-Figur einen individuellen Charakter bekommt.

Hier erhalten Sie mehr Informationen zu den Alltagsmenschen: www.alltagsmenschen.de

