Eine Villa, sieben Menschen und jede Menge Chaos im Mondpalast!
Neue Herbstkomödie von Hausautor Sigi Domke kommt am 30. September auf die Bühne des Mondpalasts – Roland Heitz führt Regie – Ein turbulentes Stück über Gemeinschaft, Einsamkeit und den ganz normalen Wahnsinn des Zusammenlebens.

Sieben Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wollen sich in einer alten Villa einen Traum erfüllen: Gemeinsam statt einsam! Ob der Wunsch Wirklichkeit wird, beantwortet „Alle(t) unter einem Dach“, die neue Herbstkomödie im Mondpalast. Der Spaß von Hausautor Sigi Domke feiert am Mittwoch, 30. September, um 20 Uhr Premiere. Regie führt Roland Heitz.
Ein Alt-Linker im Ruhestand, seine beiden Ex-Partnerinnen, ein gestresstes Ehepaar mit Baby auf dem Weg, ein alleinerziehender Clown und dessen rebellische Tochter wagen ein Experiment: Sie ziehen gemeinsam in eine alte Villa und gründen eine Mehrgenerationen-WG. Die Hoffnung ist groß: mehr Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und weniger Einsamkeit.
Doch sieben Menschen unter einem Dach bedeuten auch sieben Vorstellungen davon, wie dieses Zusammenleben funktionieren soll. Alte Gefühle brechen wieder auf, neue Konflikte entstehen, Eifersucht, Überforderung und Missverständnisse lassen nicht lange auf sich warten. Und dann gibt es schließlich noch den ganz normalen Wahnsinn eines WG-Alltags.

„Das Thema ist hochaktuell und gleichzeitig wie gemacht für eine Komödie im Mondpalast. Es geht um Menschen, die nicht allein sein wollen und deshalb etwas Neues wagen. Dass dabei nicht alles so funktioniert, wie sie es sich vorgestellt haben, dürfte vielen ziemlich bekannt vorkommen“, sagt Theaterdirektor Marvin Boettcher.
Eine Komödie mitten aus dem Leben
Wie in seinen Mondpalast-Klassikern „Auf der Wilden Rita“ und „Flurwoche“, so verhandelt Sigi Domke auch in seiner neuen Komödie gesellschaftliche Fragen mit viel Witz und Humor: Wie wollen Menschen im Alter leben? Wieviel Gemeinschaft tut gut? Wie kann es gelingen, unterschiedliche Generationen, Lebensentwürfe und Bedürfnisse dauerhaft aufeinandertreffen zu lassen? Und kann eine selbst gewählte Gemeinschaft tatsächlich das halten, was man sich von ihr verspricht?
„Mich hat die Vorstellung gereizt, Menschen zusammenzubringen, die im normalen Leben wahrscheinlich niemals freiwillig in eine WG ziehen würden. Jeder bringt seine Geschichte, seine Macken und seine Erwartungen mit.“, sagt Sigi Domke.

Dabei bleibt „Alle(t) unter einem Dach“ eine typische Mondpalast-Komödie: nah an den Menschen, mit Ruhrgebietshumor und Figuren, bei denen hinter der komischen Fassade immer auch echte Gefühle und Sorgen stecken.
Sieben Charaktere müssen zusammenfinden
Für Regisseur Roland Heitz liegt der besondere Reiz der Inszenierung vor allem im Zusammenspiel der unterschiedlichen Charaktere. Auf der Bühne treffen Generationen und Temperamente aufeinander, deren Geschichten sich immer stärker miteinander verweben.

„Bei einer solchen Komödie kommt es auf Rhythmus und Zusammenspiel an. Wenn aus diesen unterschiedlichen Figuren nach und nach eine Gemeinschaft entsteht, ohne dass dabei das Chaos verschwindet, wird es für das Publikum besonders spannend und komisch“, sagt Roland Heitz.
„Ein Stoff, der zum Mondpalast passt“
Für Theaterdirektor Marvin Boettcher knüpft die neue Produktion damit an eine Stärke des Hauses an: Geschichten aus dem Leben mit Humor zu erzählen, ohne ihre ernsten Seiten auszublenden. „Sigi Domke hat uns wieder Figuren geschrieben, über die man lachen kann, die einem aber gleichzeitig ans Herz wachsen. ‚Alle(t) unter einem Dach‘ ist für mich deshalb ein Stoff, der hervorragend zum Mondpalast und zu unserem Publikum passt“, so Boettcher.
Am Mittwoch, 30. September 2026, um 20 Uhr heißt es erstmals: Türen auf für die ungewöhnlichste WG Wanne-Eickels. Dann zeigt sich, ob sieben Menschen unter einem Dach tatsächlich gemeinsam weniger einsam sind – oder ob das Experiment schon am ganz normalen Alltag scheitert.

Tickets gibt es online unter www.mondpalast.com, am Tickettelefon unter 02325-58899 oder an der Theaterkasse (mo: 10–18.30 Uhr; di & mi: geschlossen; do:14–18.30 Uhr; fr: 10–18.30 Uhr; sowie immer eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn).

